Was für ein Jahr!

Was für ein verrücktes Jahr. Ich blicke zurück auf durchwachte Nächte in Krankenhausgängen, Umbrüche und Umzüge, auf einen neuen Job, den ich wirklich liebe, auf unnützes Wissen und Dinge, die ich lieber nie gewusst hätte, auf Familie und Freunde, auf das Vertrauen, das ich nun meiner besten Freundin entgegen bringen darf, auf Bella, die dieses Jahr so viel mitmachen musste und alles ganz wunderbar gemeistert hat. Und ich blicke zurück auf ein total interessantes Blog-Jahr, auf einen spannenden Themen-Monat zur Selbstverletzung, auf Bücher, die ich lesen durfte, auf Knabberzeug, das Bella jetzt in diesem Augenblick testen darf – und auf zwei Projekte, die nächstes Jahr veröffentlicht werden, bei denen ich anonym mitgemacht habe.

Jetzt sitze ich hier, die Geschenke und das Geschenkpapier liegen schon bereit, und gleich werde ich alles fleißig verpacken. Jaja, ich bin einer dieser Menschen – früh einkaufen klappt, aber früh verpacken nicht.

Ich freue mich auf das kommende Jahr, denn in vielen Punkten kann es nur besser werden – wenn ich es denn so zynisch sagen darf. Ganz wertungsfrei wird das neue Jahr doch anders: Ich habe vieles vor, Dinge, die ich für mich allein machen will und werde, Ausflüge, die ich mit Bella machen möchte, Zeit, die ich nutzen und leben will.

Und ich wünsche mir, dass ihr das auch macht – Zeit nutzen und leben. Wir haben nur dieses eine Leben, auch wenn genau dieses Leben manchmal echt nervt.

Ein kleiner Silvesterplan. 

Um das alte Jahr abzuschließen und das neue Jahr willkommen zu heißen, habe ich mir für dieses Jahr Folgendes vorgenommen – vielleicht ist das ja auch was für den einen oder anderen von euch:

Ich werde mir an Silvester einen Brief schreiben, den ich am 31. Dezember 2018 öffnen werde. In diesem Brief wird alles drin stehen, was ich mir für das kommende Jahr wünsche und vornehme: Schlittschuhlaufen gehen, einen Nähkurs besuchen, einmal die Woche bei Kerzenschein baden, ins Theater gehen, Konzerte besuchen, Yoga machen – all solche großen und kleinen Dinge. In diesem Brief beschränke ich mich auf all das Gute, das ich erwarte und mir wünsche. Es sind keine Vorsätze, sondern Vorhaben; Dinge, die ich wirklich tun möchte. Und wenn ich diesen Brief dann im nächsten Jahr öffne, kann ich mit einem Lächeln an die guten Dinge zurückdenken, die ich tatsächlich getan habe.

Für all die negativen Dinge, die 2017 passiert sind, werden wir im Kreis der Familie an Silvester Zettel schreiben, jeder für sich. Kleine Zettel auf denen steht, was uns 2017 belastet hat, was schlimm war, was einfach nur scheiße war. Diese Zettel schmeißen wir dann in ein Feuer, lassen unsere Sorgen und Probleme aus diesem Jahr also in Flammen aufgehen.

Und nun…

Bella und ich wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest, ruhige Tage, Entspannung und einen guten Rutsch ins neue Jahr!