Einem Hund verschiedene Tricks beizubringen macht wahnsinnig viel Spaß. Gerade Australian Shepherds sind wahnsinnig lernfähig und haben Spaß daran, Tricks zu lernen und sich geistig anstrengen zu müssen – sie sind ja schließlich ursprünglich als hart arbeitende, selbstständig Entscheidungen treffende Hunde gezüchtet worden und wollen auch als Nicht-Arbeitshunde sinnvoll beschäftigt werden. Und was könnte im Alltag sinnvoller (und spaßiger) sein, als sich Leckerchen zu verdienen?

Pfötchen geben kann Bella schon eine ganze Weile – über einen Monat, wenn ich mich nicht irre. Vor einigen Wochen haben wir spaßeshalber ein paar Mal versucht, ihr ein „High Five“ zu entlocken, haben das aber dann doch nicht weiter geübt, weil wir uns dachten, dass sie erst mal mehr Grundkommandos wie „Bei Fuß“ beherrschen sollte, bevor wir mit weiteren Tricks anfangen.

Wir haben die Übung also sein gelassen und uns auf andere Dinge konzentriert – vor allem „Komm her“ und „Bei Fuß“.

Ohne zu erwarten, dass es klappen würde, sagte Christian letzte Woche „High Five!“ zu Bella – und sie tat es! Sie klatschte mit ihrer Pfote gegen seine Hand!

Als wir versucht haben, ihr das „High Five“ beizubringen, haben wir uns ihr Pfötchen geben lassen, es dann auf der Hand liegend hochgehoben und „High Five“ gesagt.

Offensichtlich hat sie sich die Worte und die Bewegung gemerkt, ohne dass wir diese wirklich häufig üben mussten, und reagiert nun also wirklich auf ein kaum geübtes Kommando – komisch, „Bei Fuß“ klappt immer noch nicht richtig, obwohl wir es so häufig üben…