Bella einen neuen Trick beizubringen macht nicht nur uns, sondern offensichtlich auch ihr eine Menge Spaß, wobei dieser Trick am Anfang wahrscheinlich nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehörte. Es handelt sich um den Trick, den wir „Peng!“ nennen: Wir „erschießen“ dabei unsere kleine Bella – selbstverständlich nur mit den Fingern und dem Kommandowort, aber Ziel der Sache ist, dass sie „tot umfällt“.

Wie bereits im High-Five-Beitrag erwähnt, lernt Bella meistens sehr schnell neue Tricks – das kann man eventuell auf den sogenannten „will to please“ (Wille, dem Besitzer zu gefallen) zurückführen, der Australian Shepherds im Allgemeinen zugeschrieben wird. Aber Achtung: Nur, weil ein Australian Shepherd seinem Besitzer gerne gefallen möchte, heißt das noch lange nicht, dass er jedes Kommando bedingungslos ausführt, ohne es zu hinterfragen. Und auch Australian Shepherds, oder vielleicht gerade sie, haben einen ganz eigenen Kopf, den sie auch gern mal durchsetzen möchten. Der „will to please“ heißt nicht, dass sie einfach zu erziehen sind!

Christian hat sich vor ca. 5 Wochen überlegt, wie er Bella diesen Trick beibringen kann und bringt sie seit ca. 2 Wochen regelmäßig auf diese Weise zu Fall.

Um sie in die Position eines sterbenden Schwans zu bringen, hat er sie zunächst „Platz“ machen lassen. Und dann, die Finger in Form einer Pistole haltend und „Peng!“ sagend, hat er sie umgeschubst, sodass sie auf der Seite lag. Das gefiel ihr nicht so wirklich, sie versuchte immer, sich zu wehren – aber gut, wer wird schon gerne erschossen?

Es gibt selbstverständlich noch etliche andere Methoden, mit denen man einem Hund den Trick „Peng!“ oder „Fall um“ oder „toten Hund“ beibringen kann (z. B. den Hund in die Platz-Position bringen und dann ein Leckerchen so dicht an seinem Körper entlang führen, dass er, wenn er dem Leckerchen folgen will, umfällt), die eventuell auch effektiver sind als unsere, aber trotzdem hat Bella den Trick gelernt.