[Sponsored: Das Buch wurde mir kostenlos vom J.P. Bachem Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt.]

Nordrhein-Westfalen. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2017. Dies sind die Abenteuer des Fräulein Kunterbunts.

Oh, Moment. Falscher Film. 

Aber um Abenteuer geht es trotzdem.

Vier Pfoten auf Tour – 16 abwechslungsreiche Ausflüge mit Hund in NRW“ – so lautet der Titel eines kürzlich erschienen Ausflugführers für Ausflüge mit dem geliebten Vierbeiner. In unserem NRW! Diesem dicht besiedelten Fleckchen Erde, auf dem Hunde an so vielen Orten unerwünscht sind. Natürlich hab ich sofort „ja“ gesagt, als mir ein Rezensionsexemplar angeboten wurde – immerhin wohne ich hier schon immer, mitten drin. Und die Ideen für Ausflüge gehen mir dann doch manchmal aus.

Über „Vier Pfoten auf Tour“.

Hinter dem Buch „Vier Pfoten auf Tour – 16 abwechslungsreiche Ausflüge mit Hund in NRW“ stecken die beiden Autorinnen Kerstin Goldbach und Kirsten Schönenborn. Gemeinsam mit einigen Hunden und deren Halter/innen haben sie 16 Ausflugsziele in NRW unter die Lupe genommen.

Das 192 Seiten starke Buch entstand in Kooperation mit der WDR-Fernsehredaktion „Tiere suchen ein Zuhause“ und erschien am 1. April 2017 beim J.P. Bachem Verlag.

Kerstin Goldberg (freiberufliche Lektorin und Autorin) schrieb bereits zwei Bücher, die ebenfalls im J.P. Bachem Verlag erschienen sind. Kirsten Schönenborn (Goldschmiedemeisterin und Autorin) schrieb bisher keine Bücher, aber ihre Wandergeschichten wurden im Magazin „Auslese RheinBerg“ veröffentlicht.

Die Fotografien stammen hauptsächlich von Paul Meixner (Dozent für Fotografie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn)  – und sind wirklich wunderschön!

Ein kleiner Bonus für Fans von „Tiere suchen ein Zuhause“: Simone Sombecki kommt an einigen Stellen des Buches ebenfalls zu Wort.

Erhältlich ist „Vier Pfoten auf Tour“ als Taschenbuch und e-Book – also perfekt, um es unterwegs dabei zu haben und einen Blick in das jeweilige Ausflugskapitel werfen zu können.

Blick ins Buch.

Der Aufbau des Buches ist recht selbsterklärend: Pro Ausflug (im Buch „Tour“ genannt“) ein Kapitel, also 16 Kapitel insgesamt, reichlich beschriftet und bebildert. Hellgrün unterlegte und mit Hundepfoten verzierte Steckbriefe erzählen uns mehr über die verschiedenen Hunde, die auf den Ausflügen dabei waren. Und in ebenfalls hellgrünen Kästchen (allerdings ohne Hundepfoten) stehen wissenswerte Zusatzinformationen oder Tipps von Tierschutzexpertin Simone Sombecki.

Doch wohin führen uns die Ausflüge? Wie der Titel schon sagt: Quer durch NRW. Durch die Eifel, nach Bonn, ins Siegerland, an die Weser, nach Dülmen, quasi überall hin – und nach Mettmann. Zu uns, in unser wunderwunderschönes Neandertal!

Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und das Inhaltsverzeichnis aufschlug, war ich direkt ganz begeistert, dass Tour Nummer 7 mich in mein Neandertal führt. Hach. Und dann auch noch – neben dem Ausflug ins Neandertal – auf meine Lieblingstour einmal rund herum ums Wildtiergehege. Daher zeig ich euch jetzt einfach mal anhand von Tour 7, wie genau die Beschreibungen der Ausflüge aufgebaut sind.

Jede Tour wird durch eine Einleitung von einer der Autorinnen kurz vorgestellt und schmackhaft gemacht.

Darauf folgt neben des Hundesteckbriefs eine Einleitung über das Ausflugsziel selbst, in diesem Fall zuerst über das Museum: Seit wann, warum, weshalb das Museum existiert, Fragen, die das Museum stellt und beantwortet. Und – ganz wichtig! – wann der Doggyday ist, also wann Hunde mit ins Museum dürfen. Anschließend führt uns das Buch gemeinsam mit Rebelle und Lotta (den beiden Hündinnen, die sich im Rahmen der Buchentstehung das Museum anschauen durften) durch das Museum.

Im Anschluss an die Führung durch das Museum folgt eine Führung durch das sogenannte eiszeitliche Wildgehege (also meine Lieblingsspazierstrecke): Ein 4,5 km langer Rundweg, der neben Wisenten, Auerochsen und Tarpanen auch an verschiedenen Kunstobjekten vorbei führt. Bergauf, bergab, treppauf, treppab – die Tour macht wirklich Spaß.

Am Ende des Kapitels stehen Hinweise auf Cafés und Restaurants, die Hunde gerne aufnehmen. Eine Service-Seite bildet den Schluss und die unschlagbare Zusammenfassung der Informationen des Kapitels: Eine kleine Wanderkarte, die die wichtigsten Punkte der Tour zeigt, die Adresse des Museums, die Wanderroute, die Anreise mit dem Auto oder dem ÖPNV, Möglichkeiten zur Einkehr oder Übernachtung. Je nach Kapitel fasst die Service-Seite unterschiedliche Informationen zusammen, gibt aber immer einen Überblick über das Wichtigste.

Leseempfehlung? Leseempfehlung!

Mit dem Ausflugführer „Vier Pfoten auf Tour – 16 abwechslungsreiche Ausflüge mit Hund in NRW“ haben Kerstin Goldbach und Kirsten Schönenborn es geschafft, in aller Kürze, aber trotzdem detailliert und fernwehproduzierend eine bunt gemischte Palette interessanter Ausflugsziele in NRW zusammen zu stellen.

Durch die erdigen Grüntöne, in denen das Buch gestaltet ist, und die moderne, ansprechende Optik macht schon das Durchblättern wahnsinnig viel Spaß. Die Zusatzinformationen in jedem Kapitel sowie die Service-Seiten am Ende jedes Kapitels finde ich besonders wichtig: Mehr Input rundet das Buch ab, mehr Übersichtlichkeit schafft einen Vorteil beispielsweise  gegenüber Blogbeiträgen, in denen von einem Ausflug berichtet wird.

Für mich stellt dieses Buch jetzt ganz klar eine To-Do-Liste dar: So viele tolle Ausflugsziele, so viele schöne Ausblicke und Einblicke kann ich mir einfach nicht entgehen lassen! Und Bella sich auch nicht.

Ihr wisst noch nicht, was ihr in den Sommerferien mit euren geliebten Vierbeinern unternehmen könnt? Dieses Buch liefert euch 16 wunderbare Ideen – und bei Nummer 7 laufen wir uns vielleicht das eine oder andere Mal über den Weg 😉

 

P. S.: Das Beitragsbild ist übrigens mitten auf der Tour durchs eiszeitliche Wildgehege entstanden. Wir waren gestern, also an einem Samstag, morgens gegen 8 Uhr dort – zu dieser Zeit ist es ziemlich ruhig und nur wenige Wanderer, Spaziergänger und Hunde sind unterwegs. Samstags, sonntags und feiertags muss man aber bedenken, dass der Parkplatz gegenüber des Neanderthal-Museums von 10 bis 18 Uhr parkgebührpflichtig ist.