Ihr kennt doch alle Die Pfotenpoetin oder? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!

Nadine kreiert als Pfotenpoetin ganz tolle Holzschilder für Hundeverrückte – da ist wirklich für jeden etwas dabei: Personalisierbare Schilder, Schilder für Onkelherrchen und Großfrauchen, Schilder für Problemlösehunde, aber auch Lesezeichen und Postkarten; die Liste ist schier unendlich. Mit 14 verschiedenen Farben für ihre Schilder sowie unterschiedlichen Aufhängungsvarianten und mehreren Größen bietet Nadine das perfekte Schild für jeden. Auf meine Fragen zu ihrer Schilderleidenschaft stand Nadine mir Rede und Antwort. 


Nadine, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu dir und deinem Unternehmen Die Pfotenpoetin zu beantworten. Bei dir geht es darum, lustige, nachdenkliche oder liebevolle Worte rund um den Hund in schöner Schrift auf Holzschilder zu bringen – wie kamst du auf diese Idee?

Nachdem ich mit meinem Bachelor in Kommunikationsdesign fertig war, waren mir zwei Dinge klar.

Erstens: Ich habe eine absolute Hundemacke, da muss sich doch etwas mit anfangen lassen.

Zweitens: Ich habe zwar Design studiert, eine „richtige“ Designerin, die in einer Agentur arbeitet und Werbung macht, bin ich aber absolut nicht.

Also was tun? Erst mal ganz viel über den Alltag mit Hund schreiben, Fotos machen, bloggen und das Wissen aus dem Studium für die Hundemacke nutzen. Bücher und andere Hundeblogs verschlingen, sehen, was es gibt und was es geben könnte. All das führte dazu, dass mir eine Sache ganz schnell auf die Nerven ging – mein Computer. Ich hatte das Gefühl, dass ich aufgrund meines Studiums und meiner neuen Leidenschaft, dem Bloggen, das endlich Text und Fotografie so vereinte, wie ich es mir gewünscht hatte, zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbrachte. Ich wollte gerne etwas handwerkliches machen. Etwas, bei dem ich das, was ich liebe, irgendwie verbinden kann, ohne den Tag vor dem Computer zu verbringen. Nachdem ich das Buch geschrieben hatte, kam mir der Gedanke, dass es schön wäre, das, was ich so an den Hunden liebe, was meinen Alltag bestimmt auch viel kürzer auf den Punkt bringen zu können. Aus all diesen Bausteinen entstand „Die Pfotenpoetin“. Ich hatte so viele Ideen in meinem Kopf, doch als ich die ersten Schilder in der Hand hielt, wusste ich einfach: Das ist es!

Ich kann mir denken, dass es für viele Hundemenschen der Traum ist, ein hundebezogenes Unternehmen zu gründen. Wie war das bei dir: Eine schnelle, leidenschaftliche Idee oder ein jahrelang gehegter Wunsch?

Irgendwas dazwischen. Während meines Kommunikationsdesign Studiums ist zu erst Sparta bei mir eingezogen und ein Jahr später kam Emily dazu. Ich bin eigentlich mit dem Gedanken ins Studium gestartet etwas mit Fotografie zu machen, doch auch das Texten war schon immer meine Leidenschaft. Da ist so ein Studium natürlich super, um zu sehen, was am besten passt und um ganz viel auszuprobieren. Nachdem die zwei Monster da waren, drehte sich bei mir immer mehr um Hunde. In jedem Kurs, vollkommen egal welches Thema, ob Fotografie, Werbung oder Text, am Ende des Semesters gab ich eine Arbeit ab, in der es um Hunde ging. Ganz zum Schluss stand dann die Bachelor-Arbeit an und natürlich ging es um Hunde. Ich schrieb ein Buch über Spartas Geschichte. Daraus wuchs der Wunsch, mehr daraus zu machen. Ich fing an zu bloggen, gründete meinen eigenen Blog „Hundsgemeine-Literatur“ und wollte die Rasse „Kokoni“, der Sparta und Emily angehören, bekannter machen. Doch irgendwie bekam ich nicht genug und so machte ich mich auf die Suche.

Wobei findest du Inspiration für deine Poesie?

Ganz klar im Alltag mit meinen zwei Monstern. Sie sind eindeutig für alles verantwortlich, was in Richtung „niedlich“ geht oder was sich damit beschäftigt, was Hunde für tolle Begleiter und Freunde sind. Alles, was sich darum dreht, was einem als Hundehalter so richtig auf den Keks geht, steuern die  unfreiwilligen Begegnungen auf Hunderunden bei.

Seit wann gibt es Die Pfotenpoetin?

Seit dem 01.07.2016. An diesem Tag habe ich alles auf ein Mal erledigt. Ich habe das Gewerbe angemeldet, den Onlineshop eröffnet und eine Facebook-Seite ins Leben gerufen. Natürlich gab es vorab einiges an Arbeit, ich musste ja wissen, was ich tue. Den Shop vorbereiten, die ersten Texte fertig haben, alles, was man so braucht, um zu starten. Doch der 01.07.2016 ist der Tag, an dem „Die Pfotenpoetin“ zum Leben erwacht ist. Seit diesem Tag tragen Sparta und Emily ganz offiziell den Namen „Die Musen“.

Wie fängt dein Arbeitstag als Pfotenpoetin an?

Das Schöne daran, einen kreativen Beruf zu haben ist es, genau diese Frage nicht so wirklich beantworten zu können. Einerseits, weil ich so etwas wie einen Arbeitstag oder Nichtarbeitstag eigentlich nicht habe und zweitens, weil kein Tag wie der andere ist. Was ich aber sagen kann, jeder Tag beginnt mit den Hunden. Bevor hier irgendwas passiert brauche ich keinen Kaffee, sondern eine Hunderunde. Wenn wir draußen unterwegs sind, geht es natürlich darum, eine schöne Zeit mit Sparta und Emily zu verbringen. Doch dann machen sie etwas Niedliches, bringen mich zum Lachen, gehen mir auch mal auf die Nerven oder ein anderer Hund oder Mensch ärgert uns und ich habe direkt einen Text im Kopf. Wenn wir wieder zu Hause sind und es gerade mehrere Bestellungen gibt, die ich fertig machen muss, mache ich die Schilder fertig. Wenn es mal ein bisschen ruhiger ist, sitze ich am Computer, oder, wenn es endlich mal wieder warm wird, auch im Garten, und arbeite an neuen Texten oder Produkten. Einen so richtig freien Tag gibt es eigentlich nicht. Auch wenn ich mal ohne die Hunde unterwegs bin und eine halbe Stunde im Zug sitze, es kann immer sein, dass ich etwas sehe, was mich auf die nächste Idee bringt. Ich bin froh, nicht so etwas wie einen Arbeitstag zu haben. Wenn die Sonne scheint und Sparta jetzt gern Ball spielen möchte oder Emily so niedlich im Beet (und ja, ich meine Beet und nicht Bett, sie weiß nämlich genau, wo im Garten der beste Sonnenplatz ist) liegt, dass man sich einfach dazusetzen muss, dann mache ich das. Wenn ich Sonntagmorgen nach der Hunderunde denke, jetzt könnte ich mal den Shop überarbeiten, Schilder fotografieren oder, wie heute, Fragen für ein Interview beantworten, dann mache ich das.

Was liegt dir bei deinen Schildern besonders am Herzen?

Als mir die Idee kam „Die Pfotenpoetin“ zu gründen, war mir eines von Anfang an klar: Auf meine Schilder kommen „nur“ meine Texte! (Warum das nur in „“ steht, erkläre ich gleich.)

Es gibt ohne Frage einen ganzen Haufen toller Zitate zum Thema Hund von Platon über Mark Twain,  bis hin zu Charles M. Schulz und Loriot. Diese Sprüche kennt jeder und fast jeder bedient sich ihrer, oft sogar ohne jeglichen Hinweis auf den Verfasser. Ich wollte etwas ganz Eigenes. Texte, die neu sind und genau das treffen, was „Hund“ für mich bedeutet. Darüber hinaus war es mir wichtig meine Schilder eigenhändig zu produzieren. So ist jedes meiner Schilder ein echtes Unikat, und sollte mal etwas nicht perfekt passen (z. B. „Unser Hund“ statt „Mein Hund“ – „Eine Katze“ statt „Ein Hund“) kann ich es anpassen.

Nun noch kurz zu dem „nur“. Ich wollte auf keinen Fall Texte kopieren. Als dann aber miDoggy auf mich zu kam und mich fragte, ob ich ihre Texte als Schilder raus bringen möchte, habe ich mich riesig gefreut. Da ich die Texte selbst super finde, ist es mir eine große Freude, auch diese Texte auf meinen Schildern in Form bringen zu dürfen.

Was ist das Wichtigste, das man über dich, deine Hunde oder dein Unternehmen unbedingt wissen sollte?

Ich denke das Wichtigste ist, dass es eine Trennung zwischen diesen drei Teilen 

gar nicht gibt. Ohne Sparta und Emily würde es „Die Pfotenpoetin“ nicht geben. Sie sind nicht nur meine Hunde, sie sind meine Inspiration, der Grund dafür, dass ich gerne zu Hause arbeite, sie sind meine Musen. Die Hunderunden sind mein kleiner Urlaub jeden Tag und doch liefern sie mir neue Ideen. Egal wo ich bin oder was ich mache, meine Hundemacke lässt mich nicht los. „Die Pfotenpoetin“ ist für mich kein Job, ich bin die Pfotenpoetin.

Vielen Dank für deine Zeit und deine Antworten!


Selbstverständlich hat Nadine mir im Rahmen dieser Kooperation nebst Postkarte und Lesezeichen eines ihrer wunderschönen Schilder zukommen lassen – darüber werde ich euch nun auch noch berichten:

Erstmal die „harten Fakten“ zum Schild „Ein Freund fürs Leben“ der Pfotenpoetin:

Das Holzschild hat ungefähr die Maße 15 x 21 cm (entspricht also, wie es auch im Shop steht, einem Din A5-Blatt) und ist ungefähr 3 mm dick bzw. dünn – es ist also sehr leicht (und man sollte sich nicht darauf setzen, aber wer macht schon sowas?). Nadine bat mich, ihr meine drei Favoriten zu nennen, und schickte mir dann eines der Schilder – so hatte ich einen kleinen Überraschungseffekt beim Auspacken 🙂 Farblich habe ich mich für Grau entschieden, da meine Wohnung eher dunkel dekoriert ist. Die Aufhängung ist ein Draht – den wollte ich gern haben, aber es wäre auch die Aufhängung Seil möglich gewesen. Die Schrift ist ebenmäßig gedruckt, die graue Hintergrundfarbe stellenweise rau – dadurch entsteht dieser charmante Vintage- bzw- Used-Look (oder nennt man es Shabby Chic? Ich blicke bei all den Bezeichnungen nicht mehr ganz durch.).

Dadurch, dass Nadine die Holzschilder selbst von Hand bearbeitet, kommt es immer zu kleinen Abweichungen, sodass jedes Schild ein Unikat darstellt.

Alle Schilder, die ich im Shop der Pfotenpoetin gesehen habe, kosten weniger als 20 Euro – sie sind also nicht nur schön, sondern auch noch preiswert!

Meine Meinung:

Hervorragend! Prima! Genau das Richtige!

Die Schilder der Pfotenpoetin sind schön, individuell und käuen keine der üblichen Sprüche (so schön diese oft auch sind) wieder. Handarbeit und Herzblut sieht man den Schildern an.

Abgesehen von den liebevollen Sprüchen freue ich mich sehr über die Gestaltungsvielfalt, die dem Kunden geboten wird: Zwischen so vielen Farben und zwischen Aufhängungsmöglichkeiten wählen zu können, sodass das Schild perfekt zum eigenen Geschmack und zur eigenen Einrichtung passt, ist wirklich optimal!

Du möchtest auch was von der Pfotenpoetin bei dir Zuhause haben?

Kein Problem! Auf meiner Facebook-Seite gibt’s ein Gewinnspiel, bei dem du Postkarten, Lesezeichen, Flyer und Visitenkarten der Pfotenpoetin gewinnen kannst!


Werbung! Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Unternehmen „Die Pfotenpoetin“ entstanden. Ich habe dafür kein Geld, aber Sachleistungen in Form von Produkten, die ich behalten darf, und Produkten, die ich verlosen darf, erhalten. Die hier dargestellte Meinung ist dennoch meine eigene – wäre ich unzufrieden gewesen, hättet ihr das natürlich erfahren.