„Warum passen Wolken und Depressionen eigentlich so gut zusammen?“, hab ich mich gefragt, während ich unter dem bewölkten Himmel stand und eine dunkelgraue Wolke die andere jagte. Ja, warum denn bloß?

Wolken und Depressionen sind eigentlich gleich: Beides geht nur mit viel Energie weg. Beides versteckt etwas Fröhliches.

Der Wind, der die Wolken weg schiebt und den blauen Himmel wieder frei gibt, ist mein Vorbild. Ich kann nicht nur da sitzen und warten, bis meine Depressionen von allein weg gehen, nein; ich muss der Wind sein! Ich muss schieben und stürmen, fegen und wehen, alles hinfort pusten. Und es wird Energie brauchen. So verflucht viel Energie.

Ich bin der Wind. Ich bin der Sturm.