Tick. Tack. Tick. Tack.

Sekunde um Sekunde verstreicht. Verrinnt, verläuft, verschwindet in der Vergangenheit. Was vor einer Minute war, ist jetzt schon vergangen, unabänderlich, es ist geschehen und kann nicht mehr beeinflusst werden.

Tick. Tack. Tick. Tack.

Jede dieser Sekunden sollte ich nutzen. Wollte ich nutzen. Würde ich nutzen wollen, wenn sie mir nicht so nutzlos vor kämen. Sind es wirklich die nutzlosen Sekunden oder bin ich eigentlich das, was hier nutzlos ist?

Tick. Tack. Tick. Tack.

Unermüdlich. Unaufhaltsam. Ich denke heute schon an die Sekunden von morgen und vergesse dabei, mich auf die heutigen zu konzentrieren. Oder ich erinnere mich an Sekunden von gestern, vorgestern und vorvorgestern. Ich lebe nicht auf die Sekunde genau, weil ich keine Uhr bin. Ich wäre gerne eine Uhr. Ich wäre gerne einfach im Jetzt, einfach in der Zeit, die gerade ist.

Tick. Tack. Tick. Tack.